Freitag, 11. Oktober 2013



Merhaba Alle!

Nach einer Woche in Istanbul haben wir schon so einiges miterlebt! In der Europaschule und an der Deutschen Botschaftsschule wurden wir herzlich aufgenommen und herumgeführt. Nach dem ersten Arbeitstag haben wir direkt festgestellt, dass die Konzepte, Erziehungsmethoden und die Gestaltung des Alltags sehr verschiedenen sind.
In der Deutschen Botschaft wird nicht, wie zuerst angenommen, nur Deutsch gesprochen. Die meisten Kinder und Erzieherinnen können jeweils Deutsch und Türkisch fließend, sowie teilweise auch noch eine weitere Sprache, wie z.B. Arabisch, Französisch oder Englisch. Die Kinder sind sehr offen und liebeswert und drücken dies meist in beiden Sprachen aus. Es gibt Kinder die erst seit kurzem in der Kita sind, und Kinder, die die Kita bald wieder verlassen, wenn ihre Eltern in ein anderes Land versetzt werden. Jeden Montag fahren wir mit den Kindern zusammen nach Tarabya in die Sommerresidenz. Dort können die Kinder viel an der frischen Luft spielen und im Wald neues erforschen. In der Kita gibt es viele Angebote und Freispielphasen, sodass die Kinder Kontakte knüpfen und sich schnell neu eingewöhnen können.
Auch im Europakolleg wird nicht nur Türkisch gesprochen, sondern auch Deutsch und Englisch. So fiel uns die Kontaktaufnahme nicht so schwer wie angenommen. Nach dieser Woche konnten wir uns schnell an den Tagesablauf gewöhnen, jedoch ist es schwierig sich selbst mit einzubringen, da ein fester Stundenplan existiert. Die Kinder können nur wenige deutsche Wörter, deshalb sollen wir mit ihnen Deutsch reden und dies mit Gesten unterstützen.
Bisher hatten wir eine aufregende Zeit in Istanbul mit Ameisenstraßen, Skorpionen und kalter Dusche. Dennoch freuen wir uns auf die nächste Zeit und sind gespannt, wir noch erleben werden.

Christina, Lea, Sabrina und Carolina 

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